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Schutzkleidung der Feuerwehr Homberg |
| persönliche Schutzausrüstung: | |||||
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Alle
Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Homberg sind mit einer persönlichen
Schutzausrüstung (Einsatzkleidung) ausgestattet. Unsere Einsatzkleidung
dient vornehmlich dazu, uns vor thermischen und mechanischen Gefahren zu
schützen. Da es im Feuerwehralltag sehr hart zugeht, muss unsere
Einsatzkleidung robust und wasser- bzw. winddicht sein, da wir in fast allen
Wettersituationen draußen arbeiten. Ebenso ist es für den Innenangriff
notwendig, dass kein Wasser in die Kleidung eindringen kann, da bei den
hohen Feuertemperaturen sonst Verbrühungen etc. auftreten können. Außerdem
sollte die Einsatzkleidung angenehm zu tragen und auch atmungsaktiv sein. |
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Der Feuerwehrhelm
mit Nackenleder schützt den Kopf vor herabfallenden Teilen oder Hindernissen
in dichtem Rauch. Mit Hilfe des Sicherheitsgurtes kann sich das Feuerwehrmitglied sichern und kombiniert mit der Feuerwehrleine auch selbst retten. Feuerwehrsicherheitsstiefel und Feuerwehrschutzhandschuhe runden die persönliche Schutzausrüstung ab. |
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| Chemikalienschutzanzug: | |||||
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Bei Einsätzen mit Chemikalien oder anderen gefährlichen Stoffen ist es unter
Umständen erforderlich, dass die Einsatzkräfte, die im unmittelbaren
Gefahrenbereich arbeiten, sich komplett vor äußeren Einflüssen schützen. Das
ist mit Hilfe des Chemikalienschutzanzuges (CSA) möglich. Sowohl Gase- als
auch feste oder flüssige Stoffe können diese Schutzkleidung nicht
durchdringen. Das den Anzug tragende Feuerwehrmitglied erhält seine Atemluft aus einem Pressluftatmer. Mit der Umwelt verständigt er sich über Funk. Der CSA lässt keinerlei Luftaustausch zu, so dass ein CSA-Träger maximal 20 Minuten eingesetzt werden kann. Danach wird der Wärmestau im Anzug zu groß und die Atemluft geht zu Neige. Der Einsatz im CSA ist physisch und psychisch eine der Belastensten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Die Wärme, die beklemmende Enge und die gleichzeitige schwere Arbeit am Einsatzarbeit erfordern hohe körperliche und geistige Ausdauer. |
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| Typ 1a | |||||
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Der CSA gehört in Deutschland gemäß der Feuerwehr-Dienstvorschrift 500 zur Körperschutzform 3 und wird dort in zwei Typen eingeteilt: Typ 1a beschreibt den CSA mit, mitgeführter Atemluft, durch einen umluftunabhängigen Pressluftatmer. Typ 1b hingegen beschreibt den Anzug mit außen liegender Atemluftversorgung. In der Regel ist das auch hier ein Pressluftatmer oder durch eine Atemschutzmaske mit aufgeschraubtem Filter.
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| Typ 1b | |||||
| Schnittschutzbekleidung | |||||
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Waldarbeiterhelm mit Visier und Gehörschutz |
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| Schnittschutzhose beim einschneiden mit der kette | |||||
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Eine Schnittschutzhose ist eine Schutzkleidung für Arbeiten mit der Motorkettensäge und soll vor Verletzungen im Beinbereich schützen. An den am meisten gefährdeten Stellen im vorderen Beinbereich ist vom Knöchel bis an die Hüfte zwischen den äußeren und inneren Hosenstoffen eine Schicht aus lose verwebten, sehr langen, feinen, reißfesten Fäden eingearbeitet bzw. nur eingelegt. Bei Berührung zerschneidet die Kette der Kettensäge den Oberstoff und nimmt aus der Schutzschicht die Fäden auf, die sich dann um das Antriebsrad der Kettensäge wickeln und die Maschine in Sekundenbruchteilen blockieren. Einen hundertprozentigen Schutz können natürlich auch Schnittschutzhosen nicht bieten, selbst bei einem glücklich verlaufenen Schnittschutz ist mit leichten Verletzungen zu rechnen. Die Schnittschutzbekleidung besteht aus Schnittschutzhose und Waldarbeiterhelm. Des weiteren gehören die Handschuhe sowie die Sicherheitsstiefel aus der pers. Schutzausrüstung beim Umgang mit der Motorkettensäge dazu. |
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| Hitzeschutzbekleidung | |||||
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Hitzeschutzbekleidung dienen dem Schutz von Personal vor extremer Hitzestrahlung, etwa Feuerwehreinheiten bei sehr heißen Bränden, Hitzeschutzbekleidung besteht aus einem mehrlagigen, isolierenden Innenanzug (meist Aramide, Imide oder Duromere) und einer Metallbeschichtung (meist aluminiumbedampft), die die Hitzestrahlung vom Körper fernhält. Der Hitzeschutzanzug hat üblicherweise eine goldbedampfte Sichtscheibe. Einsatzbereiche für den Schutzanzug der Feuerwehr sind alle Lagen mit ungewöhnlich starker Wärmestrahlung.
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